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23.04.2026

Living

Homeopathy

Krankheit als
Rebellion
der Seele

Krankheit als
Rebellion
der Seele

28.04.2026
23.04.2026

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Homeopathy

Krankheit als
Rebellion
der Seele

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Rebellion
der Seele

28.04.2026
23. bis 28.4. 2026
Roland Methner
Deutsch
 
Englisch - mit AI übersetzt
 
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Roland Methner
Unbequeme Wahrheiten in der Homöopathie: Verfälschungen in unserer Materia Medica
Verlasse dich nicht auf Vermutungen, setze auf verifiziertes Wissen. Roland Methner, führender Kopf des Materia Medica Pura Projekts (MMPP), erklärt in diesem Interview, wie er die Homöopathie durch radikale Quellenkritik revolutioniert. Erfahre, wie durch die Erstellung klinisch gesicherter Monografien die Treffsicherheit bei der Mittelwahl entscheidend verbessert wird. Roland zeigt auf, wie man „Fake-Symptome“ erkennt und warum die Rückkehr zu Hahnemanns reiner Lehre der Schlüssel zur Heilung schwerster chronischer Fälle ist. Ein inspirierendes Gespräch über die Verbindung von Forschergeist, wissenschaftlicher Strenge und tiefer Heilerfahrung.
Tipp: Tauche ein, in die Seele der Mittel und verstehe den Heilimpuls.

Naturheilpraktiker und Homöopath seit 35 Jahren, Dozent, Supervisor und Fachbuchautor seit 25 Jahren. Organisatorischer Leiter des „Materia Medica Pura Projektes (MMPP)“ von A. Saine. Dozent und Co-Leiter der „Saine-Akademie für Homöopathie“: https://mmpp-saine.com und https://saine-akademie.de

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20 Kommentare

  1. Hallo Roland Methner, gerne würde ich wissen: Was ist den dann als Prüfungs-Symptom bei einer („heutigen“) MMPP-Arzneimittelprüfung in Bezug auf Zucker und Gerechtigkeitsempfinden herausgekommen? (um es zum tollen Vortrag zu vervollständigen).
    Vielen Dank für die spezifischen & kritischen & bewußtmachenden Informationen zur Verlässlichkeit zu Mitteln (MM) – Herstellung – Repertorien – KI!
    Viele Grüße Jutta

    1. Hallo Jutta, zu Causticum gibt es aktuell keine neue Arzneiprüfung, aber bezogen auf alles vorliegende Material (alle AMP, alle mir verfügbaren Fälle und Erfahrungen) kann ich sagen: Süssigkeiten = es kann Verlangen ODER Abneigung bestehen. Ungerechtigkeit = es KANN ein Hinweis auf Causticum sein, muss aber NICHT ZWINGEND vorhanden sein, um erfolgreich Causticum zu verschreiben.
      Liebe Grüsse, Roland

  2. nun wüsste ich ja schon gerne, welche Symptome das Causticum von DHU hat, da es eben nicht als Ammoniumverbindung beschrieben wird, ich es aber wegen Gesichtslähmung verschrieben bekam. wobei ich nicht sagen kann, ob es gewirkt hat, denn ich habe auch Akupunktur bekommen und eigentlich begann die richtige Heilung erst nach einer Heilschwitzhütte.. trotzdem spür ich nach den Beschreibungen von Vithoulkas u. auch die von Jürgen Becker mit der C4 Verreibung (welches Causticum hat er denn dann hergestellt?), hat viel mit mir zu tun. wenn mir dazu jemand was sagen kann, wär ich echt froh.

    herzlichen Dank Tatjana Heß

    1. … wenn man Causticum DHU verschreibt, müsste man wahrscheinlich wissen, aus welchem Jahr das Präparat ist. Aktuell ist es (siehe meine Anfrage an die DHU) wohl eine Kaliumverbindung – nach HAB – also nicht das korrekte Causticum nach Hahnemann. Somit empfehle ich, v.a. bei Nichtwirkung, dann das Causticum von Remedia („Hahnemann Origininal“) oder der Brahmsapotheke auszuprobieren.
      Da ich keine C4-Verreibungen verwende, kann ich dazu nichts sagen.
      Viele Grüsse, Roland

  3. Lieber Roland,

    das ist ja wirklich eine Sisyphusarbeit in der sich die Liebe zur Homöopathie wiederspiegelt.
    Es erinnert mich an unsere gemeinsame Zeit in der Clemens von Bönninghausen Akademie.

    Liebe Grüße
    Claudia

    1. ..ja, viel Arbeit – aber sie lohnt sich: man lernt selber viel UND es nützt der hom. Gemeinschaft.
      Und weil es mit Quellen genau und schriftlich dokumentiert ist, hilft es sogar zukünftigen Generationen 🙂
      Liebe Grüsse, Roland

  4. Das war jetzt ein spannendes und ein Stück weit unterhaltsames Interview. Zugleich auch desillusionierend – zumindest für mich als einen Menschen mit gerade mal homöopathischen Grundkenntnissen und auch keinen konkreten homöopathischen Heilungserfahrungen. Da wäre jetzt interessant gewesen, die wichtigsten stichhaltigen Ergebnisse aus diesem tollen Materia Medica Projekt zu Causticum zu erfahren. Obwohl das wahrscheinlich schwierig ist, da ja die verfügbaren Erkenntnisse gar nicht mit dem ursprünglich von Hahnemann hergestellten Causticum gewonnen wurden.
    Meine Frage wäre dazu: Worin besteht die Gewissheit eines erfahrenen Therapeuten, überhaupt mit homöopathischen Mitteln Heilsames bewirken zu können, wenn es solche Unwägbarkeiten gibt, die wohl auch andere Mittel betreffen? Denn diese Gewissheit muss es wohl geben, wenn Menschen diesen enormen akribischen Arbeitsaufwand des Materia Medica Projektes auf sich nehmen.
    Auf jeden Fall ein sehr interssantes Unterfangen. Herzlichen Dank für die Einblicke.

    1. Liebe Margarita, das wesentliche von Causticum zu präsentieren (am Besten mit paar Fällen belegt) hätte ca. einen Tag gedauert, wäre also zuviel für ein 1 Std.-Interview gewesen. aber immerhin habe ich das Summary von Thuja als Bonusmaterial dazugegeben.
      Eine gewisse positive Vorerwartung bei der Verschreibung eines Mittels hast du, wenn du eine genaue Anamnese (mindestens 2 Std.), eine folgende genaue Fallanalyse und Repertorisation gemacht hast, ev. die wenigen in Frage kommenden 2-4 Mittel nochmal in der Materia Medica durchgelesen hast. Gewissheit hast du erst, wenn der patient dir Tage/Wochen später eine Rückmeldung über die Wirkung gegeben hast.
      Also keine schnelle Hauruck-Aktion, aber – wenn man es gut gelernt hat – ein sehr befriedigender Beruf 🙂
      Viele Grüsse, Roland

  5. Vielen Dank, für die großartige Arbeit, und Überprüfung der Materia MEDICA, mit ihrem Projekt. Auch ich werde meine Homöopathin darüber informieren. Auch ich habe Causticum Hahnemanni C12 von der DHU. Leider sind viele andere verlässliche Hersteller nicht mehr da. Die DHU hat leider auch einen Wandel vollzogen. Doch danke für den Hinweis Remedia – Brahmsapotheke. Jetzt weiß keiner welche Wirkung diese Kalium Verbindung hat. Sollte mich vielleicht mal bei der DHU erkundigen. Eine Prüfung wäre wichtig, gerade in dieser Zeit, alle Homöopathen, sollten daran ein Interesse haben. Es geht um die Herstellung der Verlässlichkeit und das Vertrauen in die Homöopathie.

    1. Liebe Claudia,
      DHU wird dir nichts über die Wirkung ihres Präparates sagen können, dass müssen wir Hom. in den nächsten Jahren vergleichen.
      Eine Prüfung, z.B. mit DHU-Causticum, ist derzeit aus meiner sicht nicht so wichtig, weil wir ja sehr viel Material haben, wie das historische Causticum gewirkt hat (AMP UND Fälle), und wir haben mindestens zwei Hersteller, welche dieses Original-Causticum verkaufen. Ev. sind es auch noch weitere, nämlich von Remedia die Fincke-Potenzen und die Dunham C200 – beides sind historische Potenzen von der damaligen Caust.-Herstellung von Fincke (1821-1906) oder Dunham (1828-1877), welche heute noch wirken und heute bei Remedia gekauft werden können.
      Herzliche Grüsse, Roland

  6. Nun, übertriebenes Mitgefühl haben ja auch noch andere Mittel.. Ign, Phos, Nat,… KI ist total verblödet, sorry. Bitte mal mit ihr diskutieren und schwups, kommt das Gegenteil..
    Für mich ist die Hauptsache „als er den Knaben klettern sah“. Heisst Sorge um Schutzbedürftige, zusammen mit brennend ätzenden Sachen, da Ätzkalk.

  7. Mir gehen diese Falschinfos auch auf die Nerven. Es gibt viiiele Fälle dazu. Und einige Buchautoren müssen abgeschrieben haben.
    Auch von Leuten, die quasi wöchentlich neue Bücher auf den Markt bringen, sollte man wegbleiben. Deshalb glaube ich viele Dinge nicht und suche andere Wege. Allerdings sind auch diese Tausende verschiedene Mittel oft eine Farce, weil viele kleine Mittel oft die gleichen Symptome zeigen, die in den großen Mitteln (dh die ersten, gut geprüften Mittel) enthalten sind. Nun kann man viele kleine Mittel geben oder ein „Großes“. Man müsste mal ausmisten.

  8. Vielen Dank für diese wunderbare Arbeit. Meine Erfahrung als Homöopath ist es, dass erst das Lesen und persönliche Erarbeiten in vielen Materia medicae das volle Bild der Arzneien ergeben. Dann wird auch klar, wer das Arzneimittel tiefer verstanden oder nur oberflächlich angewendet hat.
    Eine sehr eigenständige MM ist Wismut von Karl-Josef Müller. Hier sind immer spezielle Symptome zu finden, die sich in Behandlugen bestätigen. Habt ihr das Buch im Projekt?
    Ich habe bei Leeser gefunden, dass er Causticum als Ammoniumverbindung definiert hat, ebenso Mezger – der sich allerdings auf Leeser bezieht.
    Mit ChatGPT habe ich dieselbe Erfahrung gemacht. Ich habe ihm von mir gelöste Fälle gegeben – ohne die Arznei zu nennen – er hat keinen gelöst. Ich habe dann mit ihm darüber diskutiert . das Ergebnis seht ihr auf meiner Seite : https://stapper.com/ki-und-homoeopathie-chatgpt/

    1. Lieber Thomas, für unsere Arbeit ist es ja essentiell, verlässliche Quellen, keine Phantasien zu nehmen. Das brauchen wir in Zukunft, das Internet ist voll mit Blödsinn und „Erdichtetem“ (wovor Hahnemann ja ausdrücklich warnt).
      Leider – und das ist ein unangenehmes Thema – gibt es auch berühmte Hom., welche sich Fälle einfach ausdenken, sie manipulieren/frisieren oder soweit „interpretieren“, dass vom ursprünglichen Fall wenig übrig bleibt. K.J.Josef Müller gehört dazu, deshalb ist er bei uns auf der roten Liste (= er wird meist nicht verwendet). Es tut mir leid das so sagen zu müssen, aber Hintergrundinfos (von verlässlichen Zeugen!) NICHt zu verwenden, schadet der Hom. mehr, als gelegentlich (ich antworte dir nur auf deine Nachfrage) Stellung zu beziehen. Mich macht das auch traurig, dass wir „Fälscher“ in unseren Reihen haben, aber Hom. sind eben auch nur normale Menschen, mit möglichen Schwächen.
      Viele Grüsse, Roland

    2. Den Dialog mit chatgpt finde ich sehr interessant – auch im Hinblick auf die Fähigkeiten von KI ganz allgemein, nicht nur in Bezug auf die Homöopathie. Diese „Selbstreflexion“ der KI, die durch deine Fragen ausgelöst wurde, hätte ich so nicht erwartet.

  9. Danke Herr Methner für die Betonung über die Qualität unseren Mitteln, es ist ein sehr wichtig Aspekt. Als Tierhomöopathin lasse ich die Tierbesitzer nur bei Remedia, Brahms, Gudjons oder Dr Grimms Apotheken bestellen. Die DHU ist ok bis C oder D 30, in Hochpotenzen habe ich schon Probleme mit der Wirkung gehabt. Causticum hat Symptome in die Repertorium, die nicht stimmen, das habe ich bei Tiere gesehen, die sehr gut auf Causticum reagiert haben, es ist gut die Bestätigung zu bekommen.
    Was aber die KI angeht…wenn die Homöopathie auch von diesen Technologie sich abhängig macht, dann wird die Homöopathie nicht überleben. Homöopathe zu sein, bedeutet nicht schnell wie möglich ein Mittel aus dem Hut zu fischen, sondern sich Mühe zu geben das richtiges Mittel zu finden, lieber weniger Patienten pro Tag als mit KI sein Arbeit zu erledigen.
    Diese KI Geschichte ist eine Katastrophe und die Menschheit läuft blind in eine grausame Falle.

  10. Hallo Herr Mettner,

    herzlichen Dank für dieses sehr erhellende Interview. Ich bin beglückt über Ihren Einsatz. Ein echter Segen, da er das Schwammige immer mehr in Klarheit verwandelt.
    Wenn es angezeigt sein sollte, neue Arzneimittelprüfungen zu machen, bin ich gern dabei. Zusammen mit Nate habe ich schon viele Mittel (auch für MMPP) prüfen dürfen.

    Herzlich Grüße aus Potsdam,
    Alexander Heinrich

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